- Sinfoniekonzertreihe Greiz - - -
Adresse
Vogtlandhalle
Carolinenstraße 15
07973 Greiz
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Vogtlandhalle
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Max Reger (1873–1916) ist nicht gerade als Vertreter der Programmmusik bekannt. Dennoch schuf er mit den Vier Tondichtungen nach A. Böcklin op. 128 ein bedeutendes Werk dieses Genres. Inspiration fand er 1912/13 in vier Gemälden des herausragenden Schweizer Malers Arnold Böcklin (1827–1901), darunter das ikonische und von sämtlichen Kunstgattungen bis hin zum Comic und der Videospielszene adaptierten Bild Die Toteninsel.
Carl Orff (1895–1982) stieß im Jahr 1934 auf die Ausgabe eines mittelalterlichen Codex aus dem zwischen München und Garmisch-Partenkirchen gelegenen Benediktbeuern. Die in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts entstandene Handschrift enthält mehr als 250 Lieder aus allen Lebenslagen, wie z. B. Liebeslieder, Trinklieder, Tanzsätze, Satirisches, Moralisierendes und auch Sakrales. Orff faszinierte an diesen Carmina burana (dt. Lieder aus Beuern) „das riesige Bildarsenal einer das Zeitbewußtsein spiegelnden, aber zugleich welthaltigen Dichtung von sinnlicher Lebensfülle wie kritischer Geisteshelle, von elementaren Grundfiguren des Menschlichen wie von mythologisch und rhetorisch bis zur Raffinesse stilisierter, aus der intimen Kenntnis römischer Dichtung heraus genährter Sprachvirtuosität“. Allein mit dem rahmenden Chor „O fortuna“ schuf er einen bis heute wirkenden Soundtrack für etwas Schicksalhaftes: Unzählige Male wurde diese Musik in Filmen, in der Werbung und auch in Computerspielen verwendet.









