Ein Dorf singt:
Freude schöner Götterfunken 

Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
mit Schlusschor über Schillers Ode „An die Freude“

Sonntag, 10. Oktober 2021 - 17.00 Uhr
Sachsenlandhalle Glauchau

Adresse

Sachsenlandhalle

An der Sachsenlandhalle
08371 Glauchau

Eintrittskarten

Presse-Post-Lotto-Shop Keller Langenbernsdorf
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Sachsenlandhalle Glauchau

Das Projekt „Ein Dorf singt“ – große Musik im kleinen Dorf

Sieben Mal hieß es seit 2013 in Langenbernsdorf schon: „Ein Dorf singt“. Das mehrfach preisgekrönte Projekt ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte: 160 Männer, Frauen und Kinder waren bereits als Mitglieder der Chöre des Gesangvereines zu Langenbernsdorf e. V. am Projekt beteiligt – etwa die Hälfte hatte zuvor keine Chorerfahrung. Dennoch konnte in wenigen Jahren ein vielfältiges Repertoire mit Musik aus vier Jahrhunderten von Kirchenmusik über Kantate, Oper und Lied bis hin zu Musical, Filmmusik und Pop erarbeitet werden. Darunter befinden sich neben berühmten Meisterwerken der Musikgeschichte auch zeitgenössische Erstaufführungen vergessener Werke sowie Uraufführungen. Unterstützt wird das Projekt von zahlreichen international tätigen Solisten sowie stets von der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach. All dies und die Tatsache, dass man ein regelmäßig stattfindendes chorsinfonisches Konzertprojekt auf dem Dorf nirgendwo sonst in Mitteldeutschland findet, sind wohl die Gründe, warum die Veranstaltungen meist schon im Vorverkauf ausverkauft sind; mehrere Tausend musikbegeisterte Konzertbesucher aus ganz Deutschland kamen so bereits ins beschauliche Langenbernsdorf.

Das Projektjahr 2020: (un)kalkulierter Höhepunkt – Fortführung 2021

Nach Jahren der Entwicklung, der Erfahrungen und der Etablierung wurde bereits 2017 geplant, das Jahr 2020 zum vorläufigen Höhepunkt des Projektes zu machen. Erstmals wollte der Verein Langenbernsdorf als Konzertort verlassen, erstmals wollte er mit einem weiteren Chor zusammenarbeiten, erstmals wollte er Schulchöre aktiv ins Programm einbeziehen und zum ersten Mal wollte er die 9. Sinfonie Ludwig van Beethovens aufführen. Mit diesem innovativen Konzept überzeugten der Verein die Jury des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung „LandKULTUR“ bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung – ohne diese Finanzierung wäre ein solches Projekt nicht denkbar. 

Die Freude über die Fördermittel war groß und die Vorbereitungen liefen umgehend an. Doch dann kam im März 2020 die Covid19-Pandemie und sämtliche Konzerte – zumal große chorsinfonische Aufführungen – wurden auf unbestimmte Zeit verboten. Nur langsam und unter widrigen Bedingungen konnten wieder Chorproben stattfinden. Das Fernziel 9. Sinfonie war dabei stets der Antrieb. Lange glaubte keiner mehr daran, dass es 2020 noch zu einer Aufführung kommen könnte. Doch dann arbeiteten alle Beteiligten hoffnungsvoll auf die Konzerte hin, die zwei Tage zuvor letztlich abgesagt werden mussten. 

Aber keiner steckte den Kopf in den Sand! In zahllosen Online-Proben und in mühsamer Aufbauarbeit seit den ersten Präsenzproben im Juni 2021 wurde der Chor wieder fit gemacht. Dabei stand ein Ziel fest im Fokus: Ludwig van Beethovens Musik und Friedrich Schillers Text sollen gerade in einer solch schwierigen Zeit Menschen miteinander verbinden, wo monatelange Kontaktverbote und Abstandsregeln den Alltag bestimmen. 

Dennoch: Alles unter Vorbehalt

Aufgrund der Covid19-Pandemie muss leider jederzeit damit gerechnet werden, dass sich die Lage verschlechtert und die Konzerte deswegen kurzfristig nicht stattfinden dürfen. Informieren Sie sich bitte vor Veranstaltungsbeginn auf unserer Homepage oder an den Kartenvorverkaufsstellen über etwaige Änderungen. Es gilt das zum Konzerttag aktuelle Hygienekonzept.