7. Sinfoniekonzert
Einführung 18.45 Uhr 

Robert Schumann (1810–1856)
Ouvertüre aus dem dramatischen Gedicht Manfred op. 115

Franz Liszt (1811–1886)
Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur19

Hans Rott (1858–1884)
Sinfonie Nr. 1 E-Dur

- Sinfoniekonzertreihe Greiz - - -

Freitag, 20. März 2026 - 19.30 Uhr
Vogtlandhalle Greiz

Adresse

Vogtlandhalle

Carolinenstraße 15
07973 Greiz

Eintrittskarten


Vogtlandhalle
tel. Best.: 03661-62880

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Tourist-Information
tel. Best.: 03661-689815

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Joseph Moog

Klavier
Joseph Moog

Robert Schumann beschäftigte sich schon als junger Mann mit Lord Byrons dramatischem Gedicht Manfred, das eine Art literarische Antwort auf Johann Wolfgang von Goethes Faust sein will. Da ein Kompositionsauftrag an Felix Mendelssohn Bartholdy nicht umgesetzt wurde, machte sich Schumann ab 1848 selbst an die Komposition, die „etwas ganz Neues und Unerhörtes“ werden sollte. Als Dirigenten für die Uraufführung 1852 konnte er Franz Liszt gewinnen, der als Kapellmeister am Weimarer Hoftheater auf dem Nährboden Goethes und Schillers selbst neue Kunstformen kreierte.Berühmt geworden ist Liszt ursprünglich als Pianist. Dank seiner Virtuosität erlangte er in ganz Europa Popstar-Status. Mehr als 20 Jahre dauerte es allerdings, bis er die Komposition seines ersten eigenen Klavierkonzertes vollendete, das 1855 unter Leitung von Hector Berlioz und mit Liszt am Klavier im Weimarer Schloss uraufgeführt wurde.

Der jung verstorbene Hans Rott ist heute relativ unbekannt. Als Schüler von Anton Bruckner und glühender Verehrer Richard Wagners schuf er mit seiner ersten Sinfonie etwas Neues. Auf einem ähnlichen Pfad schritt auch Gustav Mahler, dessen erste Sinfonie erstaunliche Parallelen zu Rotts zuvor entstandenem Werk aufweist. Nach der negativen Beurteilung der Sinfonie zeigte sich jedoch Rotts labiler psychischer Zustand. Fortan verbrachte er den Rest seines kurzen Lebens in einer Irrenanstalt.

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