
Renée Morloc gab ihr ungewöhnliches Debüt als Erda in „Siegfried“ am Nationaltheater Mannheim, das der Sängerin eine internationale Karriere eröffnete. Von Anfang an lag ihr Schwerpunkt bei den dramatischen Alt- und Mezzo-Partien von Wagner, Strauß und Verdi. Konzert- und Opernengagements führten die Altistin in die wichtigsten Kulturzentren Europas und der Welt, wie zu den Salzburger Festspielen, an die Mailänder Scala, die Opera Bastille, ins Palais Garnier Paris, Concertgebouw Amsterdam, Philharmonie St. Petersburg, Wiener Musikverein, in die USA, nach Südamerika und Japan. Die Sängerin gehörte bis 2024 zum Solistenensemble der Rheinoper Düsseldorf, war von 2008–2011 Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Stuttgart und wurde seither für die Leitung internationaler Masterclasses nach Caracas und Tokyo, zur internationalen Bachakademie, zum Oberstdorf Musiksommer, an die Junge-Musikerstifung, und verschiedene Musikhochschulen eingeladen. Zahlreiche Einspielungen, DVD- Produktionen (Festivals/Dt Grammophon/Naxos), Funk- und Fernsehaufzeichnungen sowie der Kinofilm „passio secundum joannem“ dokumentieren die Arbeit von Renée Morloc









