Isabel Weller
Isabel Weller
 

Isabel Weller studierte Gesang bei Prof. Regina Kabis-Elsner an der Hochschule für Musik Freiburg, wo sie im Sommer 2021 ihr Masterstudium abschloss. Zur Vertiefung ihrer Gesangsausbildung studierte sie zusätzlich bei Prof. Christian Elsner an der Hochschule für Musik Karlsruhe.

Weitere musikalische und künstlerische Impulse erhielt sie in zahlreichen Meisterkursen bei Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson, Dorothea Röschmann, Matthias Rexroth, Natale de Carolis, Ton Koopman, Hartmut Höll, Susan Manoff, Anne Le Bozec, Pauliina Tukiainen, Christoph Prégardien, Graham Johnson, Gerold Huber, Wolfram Rieger, Reinhard Goebel, Kai Wessel, Klesie Kelly-Moog, Christiane Iven, Ulrike Sonntag, Snezana Stamenkovic, Burkhard Kehring, Jan Philip-Schulze, Ulrich Eisenlohr, Noelle Turner, Anna Lucia Richter, Ammiel Bushakevitz und Martina Gedeck.

2018 gewann sie den 1. Preis des 24. Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerbs in Kassel. Im September 2021 erhielt sie den 3. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb Köln (Oper/Operette) und war Solistin beim Preisträgerkonzert mit dem WDR Funkhausorchester unter der Leitung von Enrico Delamboye. 2021/22 war sie Stipendiatin der Lied Akademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling unter Leitung von Thomas Hampson. Außerdem erhielt sie Stipendien von Yehudi Menuhin Live Music Now Oberrhein e.V., der Fritz-Wunderlich-Stiftung, der Helene-Rosenberg-Stiftung sowie das Deutschlandstipendium. 2023 gewann sie beim 5. Internationalen Haydn-Wettbewerb für Klassisches Lied und Arie den 3. Preis und den Sonderpreis für die beste Interpretation einer Arie. 2024 war sie Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und Finalistin des 8. Internationalen Otto Edelmann Wettbewerbs Wien. 2025 wurde sie als Teilnehmerin zum renommierten Concours Musical International de Montréal eingeladen und gab 2025 ihr Rollendebüt als Aminta in W.A. Mozarts Il re pastore bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Im Anschluss war sie Cover der Titelpartie beim 250-jährigen Jubiläumskonzert von Mozarts Il re pastore mit Rolando Villazón und der Camerata Salzburg. 2024 debütierte sie bei den Bregenzer Festspielen als Nella in Gianni Schicchi unter der Regie von Brigitte Fassbaender und begeisterte Isabel Weller als Solistin bei den Neujahrskonzerten des Tonkünstler-Orchesters unter Leitung von Alfred Eschwé und Ola Rudner u.a. im Musikverein Wien und Festspielhaus St. Pölten. In der Spielzeit 23/24 gab sie ihr Debut als Najade in Ariadne auf Naxos von Richard Strauss am Theater Koblenz, eine Spielzeit zuvor als Pamina in Mozarts Zauberflöte mit der Nederlandse Reisopera. 2020 verkörperte sie die Titelrolle der Amelia in einer Hochschulproduktion von Gian Carlo Menottis Oper Amelia goes to the Ball.

Beim 1. Baden-Württembergischen Opernschultreffen 2019 sang sie die Hauptrolle im Musiktheater Schau Mich An, einer Uraufführung der Hochschule für Musik Freiburg, mit Aufführungen im Wilhelma Theater Stuttgart und im Stadttheater Freiburg. Im selben Jahr war sie als La reine Denyse in A. Honeggers Operette Le Rois Pausole unter der Leitung von Claire Levacher zu sehen.

Als Solistin ist sie regelmäßig in Konzerten und Oratorien zu hören. Sie interpretierte die Sopranpartie in C. Orffs Carmina Burana, W. A. Mozarts c-Moll Messe, Mozarts Requiem, G. B. Pergolesis Stabat Mater, Ch. Gounods Cäcilienmesse, F. Mendelssoh-Bartholdys Paulus, Lobgesang Psalm 42 und Lauda Sion, sang G. Rossinis Petite Messe solennelle, G. F. Händels Messiah, Israel in Egypt, J. Brahms' Ein deutsches Requiem, C. Saint-Saëns' Oratorio de Noël, F. Schuberts Es-Dur Messe, L. Berios' Magnificat sowie das Weihnachtsoratorium und Magnificat von J. S. Bach.