1. Sinfoniekonzert
Einführung 18.45 Uhr 

Antonín Dvořák (1841–1904)
Violoncellokonzert Nr. 2 h-Moll op. 104 

Franz Schmidt (1874–1939)
Sinfonie Nr. 1 E-Dur   

- Sinfoniekonzertreihe Greiz - - -

Freitag, 18. September 2026 - 19.30 Uhr
Vogtlandhalle Greiz

Adresse

Vogtlandhalle

Carolinenstraße 15
07973 Greiz

Eintrittskarten


Vogtlandhalle
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Im Leben des Solobratschers des Prager Opernorchesters Antonín Dvořák (1841–1904) bedurfte es neben harter Arbeit auch einiger Zufälle, bis letztlich aus ihm der bis heute bedeutendste böhmische Komponist wurde. Nachdem er seinen Beruf als Orchestermusiker aufgegeben hatte, erhielt er in Wien ein Stipendium für mittellose Künstler. Dieses half ihm, weiter zu komponieren und sich einen Namen zu machen. Das gelang ihm so außerordentlich gut, dass er in die USA gerufen wurde, um dort Geburtshelfer einer amerikanischen Nationalmusik zu werden. Als er 1893 wie hypnotisiert an den Niagara-Fällen stand, soll er den Entschluss gefasst haben, sein Violoncellokonzert Nr. 2 h-Moll op. 104 zu komponieren, obwohl er das Violoncello nur für „ein Stück Holz, das oben kreischt und unten brummt“ hielt.

Der als ‚letzter österreichischer Sinfoniker‘ apostrophierte Komponist Franz Schmidt (1874–1939) ist heute dem breiten Publikum nicht mehr bekannt. Schlagartig machte der in Preßburg (damals Ungarn) geborene und seit 1896 als Cellist im Wiener Hofopernorchester – das heutige Wiener Staatsopernorchester, aus dem sich die Wiener Philharmoniker formieren – tätige Musiker auch als Komponist einen Namen: Am 16. Dezember 1900 wurde ihm von der „Beethoven-Stipendium-Stiftung“ der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien einstimmig der erste Preis für seine Sinfonie Nr. 1 E-Dur zugesprochen. Dennoch dauerte es noch bis Januar 1902, bis das preisgekrönte Werk unter Leitung des Komponisten seine Uraufführung erlebte, die sowohl von der Presse als auch vom Publikum vorwiegend positiv aufgenommen worden ist. Fortan komponierte Schmidt zahlreiche Werke.

Hand in Hand auch abseits der Bühne
Vogtland Philharmonie unterstützt Greizer Theaterherbst

Am 05.09. endete der Vorverkauf für die Abos zu den Sinfoniekonzerten der Vogtland Philharmonie im Neuberinhaus Reichenbach und in der Vogtlandhalle Greiz. Abos können zwar weiterhin abgeschlossen werden, doch die Platzwahl ist durch den hinzukommenden Freiverkauf nur noch eingeschränkt möglich.

Lohnenswert ist ein Abo allemal, bietet es doch neben dem persönlichen Sitzplatz in allen neun Sinfoniekonzerten pro Saison einen Preisvorteil von satten 30 %. Kann man ein Konzert einmal nicht besuchen, ist die Karte auf einen Dritten übertragbar oder man wechselt einfach ins andere Veranstaltungshaus. Als Sahnehäubchen haben alle Abonnenten die Möglichkeit, das Silvester- bzw. Neujahrskonzert in ihrer Spielstätte ebenfalls vergünstigt und auf ihrem angestammten Platz zu besuchen.

Zu Beginn dieser Saison kommt noch ein weiterer Bonus hinzu, mit dem die Vogtland Philharmonie den Greizer Theaterherbst unterstützen und ihr Publikum auch für Laientheater begeistern will: nämlich der Anspruch auf eine vergünstigte Eintrittskarte zum diesjährigen Theaterherbst-Festival – Abonnenten erhalten sogar eine reduzierte Dauerkarte.

Der Verein „Greizer Theaterherbst“ ermöglicht es, interessierten Laien unter der Regie von professionellen Künstlern in die Schauspielkunst zu schnuppern und teils anspruchsvolle Stücke zu spielen. Zu den verschiedenen Amateurworkshops gehören Schauspielwerkstätten für Erwachsene, Jugendliche und Kinder aus den Bereichen Theater und Musical, Bewegungs-, und Tanzdarbietung, Kunst- und Gestaltungsarbeiten sowie Film- und Musikprojekte. Auch Medien- und Pressearbeit werden abgedeckt. Als Abschluss bringt eine Festivalwoche (dieses Jahr vom 11.–19.09. unter dem Motto „Menschen und Monster“ mit 21 Aufführungen) die Darbietungen der Laiendarsteller mit denen professioneller Ensembles zusammen. Als Spielstätten dienen oft außergewöhnliche Orte wie ehemaligen Greizer Industrie- und Bahnhofsgebäude, Schlösser, Kirchen, Geschäftsräume sowie der Goethepark als Open-Air-Location.Das Festival findet jährlich im September statt und wurde, wie die Vogtland Philharmonie 1992, gegründet. Informationen zum Theaterherbst gibt es unter g.theaterherbst.de.

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